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本雅明:布莱希特诗歌评注
http://www.shigecn.com   2011-11-04 22:58:33   来源:诗生活   评论:0 点击:

就评注仅仅使自身与文本之美与积极的内容关涉而言,评注也不同于评价。因此,在评注,一种既古老又权威主义的形式,被用在诗的身体(body)——后者不但无与之相关的古老之物可言,更不服从今日得到承认的所谓的权威——上的时候,情况也就变得高度地辩证。

论诗歌《李树》(“Der Pflaumenbaum”[The Plum Tree])

Im Hofe steht ein Pflaumenbaum
Der ist so klein, man glaubt es kaum.
Er hat ein Gitter drum
So tritt ihn keiner um.

Der Kleine kann nicht größer wer’n
Ja, größer wer’m, das möchte er gern.
‚s ist keine Red davon
Er hat zu wenig Sonn.
 
Den Pflaumenbaum glaubt man ihm kaum
Weil er nie eine Pflaume hat
Doch er ist ein Pflaumenbaum
Man kennt es an dem Blatt.

[在院子里站着一棵李子树/它是如此之小,以至于你几乎不能相信自己的眼睛。/它四周围是一道围栏/因此没人在它身上踩踏。

这棵树不能长高/尽管长高会是它未来的样子。/没有那个机会——/它得到了太少的阳光。

你几乎不能相信它是一棵李子树/因为它从来不结李子/但它一样是一棵李子树/你可以从枝叶分辨它。]

这首抒情诗的内在统一性及其视角之丰富的例子之一,可以在风景进入多样的诗歌集群的方式中找到。在《恋乡》中他看起来首先是一片清洁的,看起来一洗如新的天空,在这片天空中勤劳的云彩偶尔地流动,苍穹下,轮廓似唱针的植物得到了仔细的查看。在《歌曲诗歌与合唱》(Lieder Gedichte Chöre [Songs Poems Choruses])中则没有一丝风景的剩余[18];它为席卷诗歌集群的“冬日的雪暴”所覆盖。在《斯文堡组诗》中,它不时地出现,看上去苍白而羞怯。锤进地面的柱子如此苍白是“因为孩子的羽翼”已是它的一部分。

《斯文堡组诗》中的风景类似于布莱希特的一个故事中库尔纳先生(Herr Keuner)为之而表达痴迷的那种风景。[19]他告诉朋友们,说他喜欢长在他公寓楼的院子里的那棵树。他们邀请他和他们一起去森林,并在库尔纳先生谢绝的时候惊奇万分。他不是说他喜欢树么?“我说我喜欢(长)在我院子里的树”,库尔纳先生答道。这棵树很可能就是在《恋乡》中出现的那棵被命名为“绿”的那棵树,在那里,人们用晨祷来对它表示尊崇:

Es war wohl keine Kleinigkeit, so hoch heraufzukommen
Zwischen den Häusern,
So hoch herauf, Green, daß der
Sturm so zu Ihnen kann, wie heute nacht?

[长得如此之高难道不是一个小小的成就/在房屋之间,/长得如此至高,绿,以至于/风暴也能触及你,就像昨夜那样?]

这棵树,绿,这棵用尖端会见风暴的树,仍然是某种出自一片“英雄式的风景”的东西。(不过,通过客气地使用正式模式的呼语,您(Sie),诗人保持与它的距离。)随着时间的推移,布莱希特对树的抒情的同情越来越多地指向它与那些窗户向外对向其庭院的人的相像——它在院子里普通而矮小的(存在)方式。不再有任何英雄之处的树,在《斯文堡组诗》中,是以一棵李子树的形式出现的。必须在它周围铺设围栏,以防止人们把它碰倒。“你几乎不能相信它是一棵李子树/因为它从来不结李子/但它一样是一棵李子树/你可以从枝叶分辨它。”(这个诗节第一行诗的中间韵[Pflaumenbaum-kaum]使第三行的最后一个词作为韵词变得无用,这暗示着李子树在希望之外[没有希望],即便它几乎没有开始成长。)

库尔纳先生喜欢的院子里的树也属于这一种。从风景,从它在过去时日中为抒情诗人提供的一切,即将临近他的一切,不过是一片树叶而已。今天,也许只有一个伟大的抒情诗人会退缩而不去抢占更多。

论《关于来自流放途中<道德经>起源的传说》(“Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem weg des Laotse in die Emigration”[Legend of the Origin of the Book Tao-te-Ching on Lao-tzu’s road into exile])

1

Als er siebzig war und war gebrechlich
Drängte es den Lehrer doch nach Ruh
Denn die Güte war im Lande wieder einmal schwächlich
Und die Bosheit nahm an Kräften wieder einmal zu.
Und er gürtete den Schuh.
 
2

Und er packte ein, was er so brauchte:
Wenig. Doch es wurde dies und das.
So die Pfeife, die er immer abends rauchte
Und das Büchlein, das er immer las.
Weißbrot nach dem Augenmaß.

3

Freute sich des Tals noch einmal und vergaß es
Als er ins Gebirg den Weg einschlug.
Und sein Ochse freute sich des frischen Grases
Kauend, während er den Alten trug.
Denn dem ging es schnell genug.

4

Doch am vierten Tag im Felsgesteine
Hat ein Zöllner ihm den Weg verwehrt:
“Kostbarkeiten zu verzollen?”——“Keine.”
Und der Knabe, der den Ochsen fühete, sprach: “Er hat gelehrt.”
Und so war auch das erklärt.

5

Doch der Mann in einer heitre

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